Ohne Natur, keine Landwirte, keine Nahrung.

Landwirt*innen arbeiten hart, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen. Tag ein, Tag aus; kaum Urlaub oder Pausen. Das wissen wir alle - und deshalb haben sie auch ein gutes Einkommen verdient.

Landwirt*innen arbeiten hart, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen. Tag ein, Tag aus; kaum Urlaub oder Pausen. Das wissen wir alle - und deshalb haben sie auch ein gutes Einkommen verdient.

Im Moment sind die Landwirte in einer Notlage. Die Profitmacherei in unserem Lebensmittelsystem hat ihre Grenzen erreicht: Mächtige Agrarkonzerne und Supermarktketten verdienen Milliarden, während die meisten Landwirt*innen kaum noch über die Runden kommen.

Wir sehen die Symptome dieses kaputten Systems überall: von extrem niedrigen Großhandelspreisen, dem Verschwinden von Familienbetrieben und zunehmenden psychischen und physischen Gesundheitsproblemen bis hin zu einer sich verschlechternden Natur und immer extremeren Wetterereignissen.

Politiker, die Natur und Landwirtschaft gegeneinander auszuspielen, versuchen, ihr eigenes Versagen zu verbergen. Sie lügen, denn es gibt keinen Widerspruch - Landwirtschaft und Natur gehen Hand in Hand. Die Landwirt*innen wissen das. Darum wollen wir:

  1. Landwirte sollen ein faires Einkommen erzielen
    Die Landwirt*innen müssen ein faires Einkommen erzielen können, um ihre Familien zu ernähren. Während die Preise steigen, scheffeln multinationale Konzerne Gewinne, zahlen aber weniger an die Landwirte. Wir müssen die Macht der großen Konzerne in der Lebensmittelindustrie beschränken.
  2. Handelsabkommen dürfen den Landwirt*innen nicht schaden
    Sorgen Sie dafür, dass die Landwirt*innen nicht Opfer von Freihandelsabkommen werden. Wir müssen den unfairen Wettbewerb mit importierten Lebensmitteln mit niedrigeren Standards aus fernen Ländern stoppen.
  3. Eine faire EU-Agrarpolitik für alle Landwirt*innen, nicht nur für die größten
    Die derzeitige europäische Agrarpolitik - entworfen von Christdemokraten, Liberalen und Sozialdemokraten und mit Unterstützung der extremen Rechten - begünstigt massiv die große Agrarindustrie und benachteiligt Kleinbauern. 80 % der Subventionen gehen an 20 % der größten Unternehmen. Diese unfaire Praxis müssen wir beenden.
  4. Bürokratieabbau für Landwirt*innen - bei gleichzeitigem Schutz der Natur.
    Landwirt*innen wissen am besten, wie man mit der Natur umgeht - sie sind schon jetzt die ersten, die mit den Folgen der Klimakrise zu kämpfen haben. Aber je komplexer die Vorschriften sind, desto schwieriger ist es für die Landwirt*innen, sie einzuhalten. Wir müssen mit den Landwirt*innen zusammenarbeiten, um ihnen praktikable Lösungen zu bieten, die die Natur stärken.

Zeigt Eure Unterstützung für unsere Landwirt*innen und unterschreibt jetzt diese Erklärung!

Terry Reintke 🇩🇪
Philippe Lamberts 🇧🇪
Fraktionsvorsitzende Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament

Rosa D'Amato 🇮🇹
Margrete Auken 🇩🇰
Benoît Biteau 🇫🇷
Martin Häusling 🇩🇪
Sara Matthieu 🇧🇪
Tilly Metz 🇱🇺
Jutta Paulus 🇩🇪
Kira Marie Peter-Hansen 🇩🇰
Manuela Ripa 🇩🇪
Thomas Waitz 🇦🇹
Mitglieder des Europäischen Parlaments in der Fraktion der Grünen/EFA

- hinzugefügte Namen

10.000

🚜 Landwirte verdienen mehr!

Unterschreibt jetzt unsere Erklärung und unterstützt damit die Landwirte für eine bessere Zukunft!